THE GREAT HAPPINESS

DIE ZEIT DER LIEBE IST GEKOMMEN

DIE EXISTENZ

Nun fragen wir uns natürlich, woher Gott eigentlich gekommen ist oder was vor Gott war, so dass Gott daraus entstanden ist. Mit anderen Worten, was ist der Ursprung der objektiven Realität?
Dies ist die Grundsatzfrage aller Philosophien. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir diese jedoch zunächst konkretisieren. Was ist Gott oder was ist objektive Realität? Was Gott ist, haben wir bereits versucht zu definieren und haben dabei festgestellt, dass Gott undefinierbar ist. Da die objektive Realität ebenso außerhalb des materiellen Universums liegen muss, geht es uns hiermit nicht anders. Also müssen wir nach etwas suchen, das wir als Synonym für diese Begriffe verwenden können. Dazu wähle ich den Begriff:

SEIN

Dieses SEIN soll einfach nur bedeuten, dass etwas existiert und die Ursache von allem ist. Die Frage nach dieser ersten Ursache lautet nun: Woher kommt das SEIN? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir dieses SEIN nochmals weiter definieren. Und zwar dadurch, dass wir dem SEIN das NICHTSEIN gegenüberstellen. NICHTSEIN ist also das Gegenteil des SEINS. Für das NICHTSEIN möchte ich aber das Wort NICHTS verwenden, was gleichbedeutend sein soll.

Nun gibt es nur zwei ursprüngliche und grundsätzliche Möglichkeiten. Entweder es existiert nichts oder es existiert etwas. Das Gegenteil von einer Existenz, also dem SEIN, ist aber das NICHTS.

Wenn das SEIN nun nicht da wäre, dann wäre ja zwangsläufig an dessen Stelle das NICHTS da. Wenn aber das NICHTS da wäre, so wäre ja damit dennoch etwas da, nämlich das NICHTS. Also würde sich das NICHTS als Verständnis von – es existiert nichts – selbst widersprechen und somit ausschließen, denn es würde ja keinen Sinn ergeben, oder wenn dann nur den, dass es der Sinn ist, dass das NICHTS nicht da ist. Und das würde ja wiederum bedeuten, dass das SEIN da sein müsste.

Das NICHTS kann also nicht bestehen, da es seine eigene Existenz ausschließt. Denn wenn das NICHTS bestehen würde, hätte es keinen Sinn, dass es besteht. Da jedoch alles einen Sinn haben muss, um zu bestehen, kann das NICHTS nicht bestehen. Das NICHTS kann aber nur aufhören, zu bestehen, wenn etwas beginnt zu existieren.

Die entscheidende Frage lautet also, nicht woher kommt die Schöpfung oder Gott, sondern woher kommt der Sinn einer Existenz?

Sinn und Existenz bilden jedoch eine Einheit. Beide Begriffe haben absolut dieselbe Bedeutung und auch dieselben Konsequenzen. Auch das NICHTS wäre somit ein Sinn, also eine Existenz.

Der Sinn erzwingt eine Existenz und eine Existenz ist gleichzeitig ein Sinn. Der Sinn ist somit die Ursache von allem und beinhaltet eine Existenz. Wenn man das Wort „bestehen“ durch das Wort „existieren“ ersetzt, kann man sagen, das NICHTS kann nicht existieren. Somit ist es nicht möglich, dass nichts existiert. Es hat also niemals nichts gegeben. Demzufolge gilt:

ES IST NICHT MÖGLICH, DAS NICHTS EXISTIERT

Somit ist das SEIN zwangsläufig in der Existenz und ist nie entstanden, sondern war immer schon da. Demzufolge ist auch die Frage nach dem Ursprung des SEINS nicht zulässig, da sie unlogisch ist, also keinen Sinn macht.

Diese erste ursprüngliche Existenz, die durch den Sinn erzwungen wird, können wir mit Gott gleichsetzen. Gott gibt allem einen Sinn und der Sinn ist gleichzeitig Gott. Seine Existenz ist der Sinn und gleichzeitig existiert Gott, da es keinen Sinn macht, dass Er nicht existiert. Der Sinn erzwingt Gottes Existenz. Gott ist auch der Sinn von allem Weiteren und dessen Ursache. Ohne den Sinn gäbe es auch Gott nicht und ohne Gott gäbe es kein göttliches Universum und keine materielle Realität.

Das ist die erste und grundsätzliche Logik. Ohne diese Logik ist nichts möglich und durch sie entsteht alles. Wenn wir das SEIN nun wieder mit Gott oder der objektiven Realität gleichsetzten, kommen wir zu der Schlussfolgerung, Gott oder eben die objektive Realität sind nie entstanden, sondern waren schon immer da. Somit können wir auch Gott mit der objektiven Realität gleichsetzen, denn beides sind ja nur Synonyme für das SEIN. Wenn aber das SEIN weder einen Anfang, noch ein Ende hat, dann kann auch Gott keinen Anfang und kein Ende haben. Wenn aber Gott keinen Anfang und kein Ende hat, dann kann es für Ihn auch keine Zeit geben, denn die Zeit braucht einen Anfang und auch ein Ende, so wie auch der Raum einen Anfang und ein Ende haben muss. Denn da, wo keine Zeit ist, da ist auch kein Raum, denn ohne die Zeit, kann der Raum nicht definiert werden.

Aus dem SEIN heraus entsteht alles Weitere, was existiert und wenn es außerhalb der Materie existiert, dann nenne ich es das:

GÖTTLICHE UNIVERSUM

Die Logik des SEINS ist die Ursache Gottes und des göttlichen Universums und da dieses SEIN logisch ist, müssen auch Gott und des göttlichen Universums logisch sein. Das gleiche gilt für die Gesetze, die es im göttlichen Universum gibt. Auch sie entstammen der Logik und fordern demzufolge auch immer diese Logik.

Auch alles Materielle entsteht aus dem SEIN. Aber das Materielle braucht einen Raum und der Raum braucht die Zeit, um definiert werden zu können. Somit unterliegt auch alles Materielle der Zeit und kann ohne sie nicht existieren. Wenn aber das Materielle die Zeit braucht, um existieren zu können, dann wird es durch die Zeit bedingt. Die Zeit hat aber einen Anfang und ein Ende, denn die Zeit braucht einen Anfang und ein Ende. Somit hat auch alles Materielle einen Anfang und ein Ende, was jedoch keineswegs bedeuten muss, dass nach dem Ende nicht wieder ein neuer Anfang kommen kann.

Materie, Raum und Zeit sind Wirkungen und somit subjektiv. Da unser Bewusstsein, das wir in der materiellen Inkarnation besitzen aus unserem physischen Körper heraus entsteht, unterliegt es ebenfalls der Zeit und dem Raum. Deshalb ist es ebenfalls subjektiv und somit für uns auch unvorstellbar, dass etwas ohne Zeit und Raum existieren kann, denn wir können ohne Zeit und Raum nichts im Bewusstsein modellieren, also ein gedankliches Modell erschaffen, an dem wir uns orientieren können. Das macht es auch so schwierig, alles Göttliche zu erklären. Deshalb müssen wir mit Vergleichen aus der materiellen Welt arbeiten, die aber nur sehr bedingt dafür geeignet sind. Dies betrifft vor allem auch unsere Seele. Die Seele gehört zum Göttlichen, denn sie geht nicht aus dem Materiellen hervor. Da sie demzufolge auch außerhalb von Zeit und Raum existiert, ist sie somit auch von Natur aus unsterblich.

Aber mit welchem materiellen Vergleich wollen wir so eine Seele erklären? Wir können sie mit unseren klassischen Sinnen nicht erfassen und doch ist sie da, so wie auch Gott und die Liebe da sind. Uns bleibt nur, dass wir alles Göttliche fühlen oder besser gesagt erfühlen lernen. Dann steht uns das göttliche Universum und damit die objektive Realität für alle weiteren Erkenntnisse der Existenz offen.

Existenz im göttlichen Universum: Das Buch "The Great Happiness" ist ein spiritueller Ratgeber für das das Sein & die göttliche Ordnung.
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Das göttliche Universum

Das NICHTS gibt es nicht, denn es ist nicht möglich, dass nichts existiert. Das NICHTS ist nur eine Erfindung unseres Bewusstseins, um das materielle Universum erklären zu können. Das göttliche Universum ist überall, denn es existiert ohne Raum. Der Raum wird erst durch die Materie erschaffen.

Dass das NICHTS nicht existieren kann, ist kein Gesetz, sondern die ursprüngliche erste Logik. Die Logik ist es also, die dafür sorgt, dass alles, was existiert, existieren muss. Gott ist die Logik selbst. Es existiert somit auch keine Unlogik. Damit können wir sagen, all das, was unlogisch ist, ist nicht wahr. Es existiert nicht, weil es sich selbst ausschließt.

Aus der Logik entsteht somit alles, was existiert. Es muss auch existieren, weil es logisch ist, dass es existiert. Mit der Erschaffung des göttlichen und als Konsequenz dessen auch des materiellen Universums erfüllt die Logik sich selbst. Die göttlichen Gesetze sind ebenso eine Konsequenz der Logik. Sie definieren die Existenz und somit die absolute objektive Realität.

Das göttliche Universum umfasst alles, was existiert. Somit ist das materielle Universum ein Teil des göttlichen Universums. Es ist grenzenlos, denn abgesehen vom materiellen Teil beinhaltet es keine Materie und somit auch keinen Raum und daraus folgend, auch keine Zeit. Es gibt aber das Denken und somit auch die Vorstellung. Aus der Vorstellungskraft des Denkens entsteht alles. Es ist also dementsprechend all das möglich, was sich durch das Denken vorstellen lässt. Daher kann man sagen, das Denken allein entscheidet, was existiert und was nicht existiert. Das was existiert ist also all das, was zuvor gedacht wurde und all das, was nicht existiert, existiert nur deswegen nicht, weil es zuvor noch nicht erdacht wurde. Sowie es aber erdacht wird, kommt es auch in die Existenz. Dieser Prozess ist zwangsläufig und irreversibel, solange es im Bewusstsein vorhanden ist. Man kann also das Bewusstsein nicht betrügen, indem man sagt, etwas das zuvor existiert hat, existiert nun nicht mehr. Das Bewusstsein wird aber von seinem eigenen Willen beherrscht. Der Wille ist also das entscheidende für die Existenz. Wenn der Wille sagt, existiere, dann entsteht eine Existenz. Das ist die grundsätzliche göttliche Logik. Mit Hilfe der Naturgesetze können wir diese göttliche Logik erkennen und definieren, denn die göttliche Logik hat diese Gesetze hervorgerufen. Gott ist somit diese Logik. Die Diener der Existenz sind aber das Leben, das Denken und der Wille. Daraus entstehen die vier Mächte der Existenz. Diese sind die Wahrnehmung, die Einsicht, die Gnade und die Weisheit.

Das materielle Universum

Warum existiert Materie?

Nichts Materielles kann entstehen, ohne dass es Gott gefällt, noch entsteht es ohne Seinen Willen. Was unser Bewusstsein mit Hilfe unseres Verstandes und der materiellen Existenz hervorbringt, haben wir jedoch selbst zu verantworten. Der Vater kann aber ohne die materielle Welt leben. Jedoch kann die materielle Welt nicht ohne Ihn leben.

Das materielle Universum „lebt“, denn nachdem ihm bis zum Erreichen der kritischen Masse Materie in Form von Wasserstoff zugeführt wurde, begann es sich selbst zu formen und zu bewegen. Der Beginn dieser Phase ist der Urknall. Es ist also nicht der Urknall, der den Anfang unseres Universums darstellt, sondern der Wille Gottes. Der Urknall selbst ist nichts weiter, als der Beginn der Expansionsphase unseres materiellen Universums.

Nachdem sich das materielle Universum dann selbst soweit vorbereitet hatte, dass es höheres Leben beherbergen konnte, entstand dieses durch die Verbindung des Heiligen Geistes mit der Materie. Dieses Leben ist deshalb entstanden, damit es Seelen beherbergen kann, die in ihrem Denken geheilt und sich weiter entwickeln sollen. Des Weiteren ist durch das Generieren von Liebe das Wachsen des göttlichen und des materiellen Universums gegeben. Die Liebe ist die Ursache und zugleich die Nahrung des Göttlichen und damit auch des Materiellen.

Die Seelen, das sind die göttlichen Individuen. Sie werden in die materielle Welt gesendet, um sich zu reinigen und um vollkommen zu werden. Wenn sie sich aber reinigen und vollkommen werden wollen, dann müssen sie dazu Liebe generieren, denn am Ende ihrer materiellen Inkarnation wird Gott sie zur Rede stellen. Das Ende aber ist der Empfang des Wissens über das, was verborgen ist. Der Vater wird die gereinigten und vollkommenen Seelen und die Liebe gleichermaßen aufnehmen und die Seelen werden mit Ihm in Ewigkeit leben und mit der Liebe wird Er in der göttlichen und in der materiellen Welt Gutes tun.